Wenn Schneewittchen Ballett-Spaß mit acht Zwergen hat

Glanzvoll, temporeich, bunt: Das Herzogenauracher Ballettstudio Kreiner schafft es seit Jahren, die Fürther Stadthalle regelmäßig mit Ballettgalas zu füllen, weil hier fast routinemäßig eine große Portion Herzblut investiert wird. Am Wochenende war es wieder soweit.

Schneewittchen hat acht Zwerge. Und auch sonst ist manches anders in der Gala, die das Herzogenauracher Ballettstudio Kreiner am Wochenende in der Fürther Stadthalle auf die Bühne brachte.

Dieses Mal gehörte die gesamte erste Hälfte des Programms einem „Schneewittchen“-Patchwork aus Choreografien, die allen Altersgruppen und Ausbildungsstufen Gelegenheit gaben, ihr Können zu zeigen. Hier hat die böse Königin (Sophia Scholl) den Zauberspiegel in der Hand und verliert dennoch gegen Schneewittchen, das von Charlotte Kröner (M.) mit märchenhafter Mädchenhaftigkeit getanzt wird. Ein echtes Highlight Maria Hofmeisters boshafte Hexe. Weil zu moderner Ballettausbildung auch moderne Tanzformen gehören, lässt es die starke Truppe im zweiten Teil kräftig krachen und serviert fetzige Jazz- und Stepptanznummern mit Mitklatsch-Potenzial. 

Hans von Draminski / NN Herzogenaurach